Niklashausen

Dort wou die Tauwr still vorschwiecha

Text: Franz Flegler +

Sprecher:

Dort wou die Tauwr still vorschwiecha

Dort, wou die Tauwr still vorschwiecha
ganz hamle tief durchs Taol hieschleicht,
durch Weidabüsch un grüne Wiesa
oft bis Mittaoch dr Näwel kreucht –

leit ganz vorsunna un vortramt
mei Hametdörfla äigabett,
ringsum von grünem Waold äigsamt,
graod wie wenn’s immer Feästtaoch hätt.

Sou oft ich off da Berch nuff geh
uns Dörfla dann von ouwa säh,
tut mir mäi Herz gleich höher schlaocha
däß Gfühl, däß konne fast nit soacha!

Sou schö wie do däß Dörfla leit,
do komer gehna weit un breit,
däß schöne Fläkla off dr Erda
konn schwerle üwertroffa werda.

Dort wo die Tauber still verschwiegen

Dort wo die Tauber still verschwiegen,
ganz heimlich tief durchs Tal hinschleicht,
durch Weidenbüsche und grüne Wiesen
oft bis Mittag der Nebel kreucht.

Liegt ganz versonnen und verträumt,
mein Heimatdorf eingebettet,
ringsherum vom grünen Wald eingesäumt,
gerade wie wenn es immer Festtag wäre.

So oft ich auf den Berg hoch gehe,
und unser Dorf dann von oben sehe,
tut mir mein Herz gleich höher schlagen,
ein Gefühl, das kann man fast nicht sagen.

So schön wie das Dorf da liegt,
da kann man gehen weit und breit,
der schöne Fleck auf dieser Erde,
kann schwer nur übertroffen werden.

Initiative und Organisation:
Hans Slama, Langenelz, und Dr. Isabell Arnstein, Buchen